MGSGT – Fünf Säulen, die aus dem Leben entstanden sind

Warum Atem, Mentaltraining, Körperarbeit, Energiearbeit und Meditation für uns weit mehr als Methoden sind.
Manchmal entsteht aus vielen einzelnen Erfahrungen etwas, dessen wirkliche Bedeutung wir erst Jahre später erkennen.
So war es auch bei Mauro und mir.
Wenn ich heute auf unser gemeinsames Lebenswerk MGSGT blicke, sehe ich nicht einfach fünf Säulen, die wir irgendwann zu einem Konzept zusammengefügt haben.
Ich sehe unser Leben.
Ich sehe Begegnungen mit Menschen, die uns geprägt haben. Herausforderungen, an denen wir gewachsen sind. Entscheidungen, die Mut verlangten. Und Erkenntnisse, die wir nicht aus Büchern gewonnen haben, sondern durch das Leben selbst.
Vor allem aber sehe ich einen Weg, auf dem wir immer wieder lernen mussten, uns selbst besser zu verstehen.


Der Mensch ist mehr als die Summe seiner einzelnen Fähigkeiten
Wir leben in einer Zeit, in der uns für nahezu jedes Problem eine Lösung angeboten wird.
Für körperliche Beschwerden gibt es Trainingsprogramme. Für Stress gibt es Entspannungstechniken. Für unsere Gedanken Mentaltraining. Für innere Unruhe Meditation.
Jede dieser Möglichkeiten kann wertvoll sein.
Doch im Laufe unserer jahrzehntelangen Arbeit mit Menschen wurde uns eines immer deutlicher:
Wir können den Menschen nicht dauerhaft stärken, wenn wir nur einzelne Bereiche seines Lebens betrachten.
Denn was geschieht mit unserem Körper, wenn unsere Gedanken ständig um Sorgen kreisen?
Was geschieht mit unserem Atem, wenn Angst oder Anspannung unseren Alltag bestimmen?
Wie beeinflussen unsere Erfahrungen, Überzeugungen und Gefühle die Entscheidungen, die wir treffen?
Und weshalb fällt es uns manchmal so schwer, das umzusetzen, von dem wir längst wissen, dass es uns guttun würde?
Diese Fragen haben Mauro und mich über viele Jahre begleitet.
Nicht nur in unserer Arbeit mit anderen Menschen.
Auch in unserem eigenen Leben.


Wissen allein verändert noch kein Leben
Wir können vieles über Gesundheit wissen und dennoch ungesund leben.
Wir können verstehen, wie wichtig innere Ruhe ist, und trotzdem ständig unter Anspannung stehen.
Wir können über Selbstvertrauen sprechen und gleichzeitig an unseren eigenen Fähigkeiten zweifeln.
Zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir tatsächlich leben, liegt manchmal eine erstaunlich große Entfernung.
Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Erkenntnisse, die wir auf unserem Weg gewonnen haben.
Persönliche Entwicklung beginnt nicht damit, immer mehr Wissen anzusammeln.
Sie beginnt dort, wo wir bereit werden, unsere Erkenntnisse in unser eigenes Leben zu integrieren.
Wo wir nicht nur verstehen, sondern erfahren.
Nicht nur darüber sprechen, sondern handeln.
Und wo wir lernen, Verantwortung für unsere Gedanken, unsere Entscheidungen und unser Wohlbefinden zu übernehmen.
Doch wie gelingt uns das?


Fünf Säulen – ein gemeinsamer Weg
Aus unseren Erfahrungen und unserer langjährigen Arbeit entwickelte sich Schritt für Schritt das, was heute die Grundlage von MGSGT bildet.
Fünf Säulen, die unterschiedliche Bereiche unseres Menschseins ansprechen und sich gegenseitig ergänzen.


ATEM – MACHT
Unser Atem begleitet uns vom ersten bis zum letzten Augenblick unseres Lebens.
Meistens schenken wir ihm kaum Aufmerksamkeit.
Dabei ist er weit mehr als ein körperlicher Vorgang, der uns am Leben erhält.
Über den bewussten Umgang mit unserem Atem können wir lernen, Einfluss auf unsere innere Verfassung zu nehmen.
Für uns steht der Atem deshalb in Verbindung mit einem besonderen Begriff: Macht.
Nicht Macht über andere Menschen.
Sondern die Möglichkeit, bewusster Einfluss auf uns selbst zu nehmen.


MENTAL – GRÖSSE
Unsere Gedanken begleiten uns durch jeden Tag.
Sie können uns ermutigen, aber auch begrenzen. Sie können Möglichkeiten sichtbar machen oder uns davon überzeugen, dass etwas unmöglich ist.
Wie wir über uns selbst, andere Menschen und das Leben denken, beeinflusst unsere Wahrnehmung und unser Handeln.
Mentale Größe bedeutet für uns nicht, besser zu sein als andere.
Sie beginnt dort, wo wir unsere eigenen Denkweisen erkennen, hinterfragen und lernen, bewusster mit ihnen umzugehen.


KÖRPER – STÄRKE
Unser Körper trägt uns durch das gesamte Leben.
Er ermöglicht uns Bewegung, Begegnung und unzählige Erfahrungen.
Und doch behandeln wir ihn häufig so, als müsse er einfach funktionieren.
Erst wenn er uns Grenzen zeigt, beginnen wir manchmal genauer hinzuhören.
Körperliche Stärke bedeutet für uns deshalb weit mehr als Muskelkraft oder Beweglichkeit.
Sie umfasst auch Körperbewusstsein, Achtsamkeit und die Fähigkeit, die eigenen Möglichkeiten und Grenzen wahrzunehmen.
In unserer Körperarbeit und im Yoga verbinden sich diese Erfahrungen zu einem bewussteren Umgang mit uns selbst.


ENERGIE – GESUNDHEIT
Wie oft sagen wir, dass uns die Energie fehlt?
Wir fühlen uns erschöpft, innerlich angespannt oder haben das Gefühl, den Anforderungen unseres Alltags nicht mehr gerecht zu werden.
Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von unserer Lebensenergie sprechen?
Für uns gehört zu einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis auch die bewusste Wahrnehmung unserer körperlichen und inneren Verfassung.
In der Energiearbeit beschäftigen wir uns mit dieser Wahrnehmung und mit dem traditionellen Verständnis von Prana als Lebensenergie.
Dabei betrachten wir Energiearbeit als ergänzenden Bestandteil unserer ganzheitlichen Begleitung, nicht als Ersatz für medizinische Diagnostik oder Behandlung.
Gesundheit ist für uns ein kostbares Gut, das Aufmerksamkeit, Eigenverantwortung und einen bewussten Umgang mit dem eigenen Leben verdient.


MEDITATION – TIEFE
In einer Welt, die immer schneller, lauter und anspruchsvoller wird, verlieren wir manchmal den Kontakt zu dem, was in uns selbst geschieht.
Wir reagieren, funktionieren, planen und erfüllen Erwartungen.
Doch wann nehmen wir uns wirklich Zeit, uns selbst zu begegnen?
Meditation bedeutet für uns nicht, dem Leben zu entfliehen.
Sie eröffnet uns vielmehr einen Raum, in dem wir stiller werden, unsere Gedanken und Gefühle bewusster wahrnehmen und uns selbst auf einer tieferen Ebene kennenlernen können.
Denn nicht alles, was unser Leben bereichert, finden wir im Außen.
Manches entdecken wir erst, wenn wir bereit sind, nach innen zu schauen.


Das Besondere liegt im Zusammenspiel
Vielleicht fragst du dich jetzt, weshalb wir gerade diese fünf Säulen miteinander verbunden haben.
Warum nicht nur Atemtraining?
Warum nicht ausschließlich Yoga oder Meditation?
Weil wir im Laufe unseres Lebens immer wieder erfahren haben, wie eng diese Bereiche miteinander verbunden sind.
Unser Atem beeinflusst unsere innere Verfassung.
Unsere Gedanken beeinflussen unser Verhalten.
Unser Körper reagiert auf Belastungen und schenkt uns zugleich Möglichkeiten, aktiv zu werden.
Unser Wohlbefinden hängt von zahlreichen körperlichen, seelischen und äußeren Einflüssen ab.
Und die Fähigkeit, innezuhalten und uns selbst wahrzunehmen, kann uns helfen, bewusster mit all dem umzugehen.
Keine dieser Säulen steht für sich allein.
Jede hat ihre eigene Bedeutung.
Doch erst durch ihr Zusammenspiel entsteht jener ganzheitliche Weg, den Mauro und ich über viele Jahre entwickelt haben und den wir heute mit MGSGT weitergeben.


Ein Weg, der nicht bei uns endet
Wenn ich darüber nachdenke, was wir mit MGSGT wirklich erreichen möchten, dann ist es nicht, dass Menschen möglichst viele Methoden erlernen.
Es geht uns um etwas anderes.
Wir möchten Menschen darin unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten wiederzuentdecken.
Ihre innere Größe zu erkennen.
Ihre Stärke zu entwickeln.
Bewusster mit ihrer Gesundheit umzugehen.
Und den Mut zu finden, das eigene Leben nicht nur nach äußeren Erwartungen auszurichten.
Denn niemand von uns kann einem anderen Menschen sein Leben abnehmen.
Wir können begleiten, Erfahrungen teilen, Möglichkeiten aufzeigen und Unterstützung anbieten.
Doch die Schritte, die unser Leben verändern, müssen wir letztlich selbst gehen.
Und vielleicht liegt genau darin die eigentliche Bedeutung unserer fünf Säulen.
Sie sollen keine weiteren Anforderungen schaffen, die ein Mensch erfüllen muss.
Sie sollen Möglichkeiten eröffnen, sich selbst besser kennenzulernen und das eigene Leben bewusster zu gestalten.


Die Geschichten hinter unseren fünf Säulen
Jede unserer fünf Säulen hat ihre eigene Geschichte.
Jede ist mit Erfahrungen, Erkenntnissen und Überzeugungen verbunden, die Mauro und mich geprägt haben.
Deshalb möchte ich in meinen nächsten Blogbeiträgen genauer erzählen, was hinter ihnen steht.
Nicht als theoretische Abhandlung.
Auch nicht als Anleitung, wie jeder Mensch sein Leben gestalten sollte.
Sondern als Einblick in unseren gemeinsamen Weg und in das, was wir im Laufe vieler Jahre über das Leben, über Menschen und über uns selbst gelernt haben.
Beginnen möchte ich mit etwas, das uns allen vom ersten Augenblick unseres Lebens an geschenkt wird und das wir dennoch häufig als selbstverständlich betrachten.
Unserem Atem.
Denn manchmal beginnt eine Veränderung nicht mit einer großen Entscheidung.
Sondern damit, dass wir etwas, das wir schon immer tun, zum ersten Mal wirklich bewusst wahrnehmen.
Gianna

Lass uns gemeinsam deinen neuen Weg beginnen.

Für dein Wohlbefinden. Für dein Weiterkommen. Vielleicht auch, um uns kennenzulernen…

Für dein Wohlbefinden. Für dein Weiterkommen. Vielleicht auch, um uns kennenzulernen